Bärenplatz

Burgerversammlung vom 7. Juli 2022

Burgerversammlung

Wie angekündigt, findet am Donnerstag, 7. Juli 2022 findet um 19.30 Uhr
im Singsaal des Neuen Schulhauses eine ausserordentliche Burgerversammlung statt.



Traktanden

1.  Bönigen GBBI Nrn. 1660 und 1671 Überbauung «In den Gärten»
     Verkauf von weiteren Wohnungen und Einstellhallenplätzen in Haus Nr. 2 im Stockwerkeigentum
     und im Baurecht. Beratung, Beschluss und Kompetenzerteilung an den Burgerrat zum Abschluss
     der Verträge.     

2.  Inofrmationen zu laufenden Geschäften und Projekten

3. Verschiedenes
    

Massgeben ist der Text der amtlichen Publikation im Aneziger Interlaken.


Die nächste ordentliche Burgerversammlung findet am Freitag, 25. November 2022, um 19.30 Uhr
im Singsaal des Neuen Schulhauses statt.

Totalwaldreservat


TOTALWALDRESERVAT "CHRATZERREN-LÖÜBERN"


Seit dem 1. Januar 2020 besteht im Gebiet "Chratzerren-Löübern", auf einer Teilfläche von 118.06 Hektaren, für
50 Jahre ein Totalwaldreservat. Die Burgergemeinde Bönigen hilft mit der Errichtung mit, das Ziel der Eidgenossenschaft und der Kantone - bis 2030 10% der Waldfläche der Schweiz langfristig unter Schutz
zu stellen - zu erreichen.

Die Ziele des Waldreservates sind:
- Auf der ausgeschiedenen Fläche sollen natürliche Entwicklungen möglichst ungestört ablaufen können;
- Erhalten und fördern seltener Waldgesellschaften;
- Erhalten und fördern bedrohter Pflanzen- und Tierarten sowie ihrer Lebensräume;
- Erhalten und fördern typisch ausgebildeter, verbreiteter Waldgesellschaften.

Die Wirtschaftsregion "Alpen Nordwest" weist gemäss BAFU (2015) ein mittleres bis normales Defizit an Naturwaldreservaten auf. Dies bei Totalwaldreservaten mittlerer Grösse von 20-500 Hektaren. Das Totalwald-
reservat "Chratzerren-Löübern" leistet hier einen wichtigen Beitrag.

Zur Nutzungsgeschichte der Teilfläche
Der letzte Eingriff fand 2003 statt (Forstschutz) und die Gesamtnutzungsmenge in den letzten 30 Jahren betrug ca. 1 500m3. Die Bewirtschaftung war sehr extensiv, genutzt wurde hauptsächlich anfallendes Schadholz sowie z.T. Brenn- und Hüttenholz. Die Holzentnahme erfolgte hauptsächlich mittels Negativ-Auslese.

Es wird angenommen, dass früher vor allem im oberen Teil eine Beweidung mit Ziegen stattgefunden hat. Ebenfalls wurden einige Wiesen als Wildheuflächen genutzt.

 
Totalwaldreservat 001






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Datenschutz


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